Natascha Kohnen: Union verhindert Frauenförderung und Wirtschaftswachstum

06. März 2013

Die Bundesregierung will die geplante EU-Richtlinie zur Frauenquote stoppen. Die ohnehin schon abgeschwächte Richtlinie sieht vor, dass alle börsennotierten Großunternehmen in Aufsichtsräten bis 2020 einen Frauenanteil von mindestens 40 Prozent erreichen müssen. Dazu erklärt Natascha Kohnen, Generalsekretärin der BayernSPD:

„Wenn es nach der Diskussion um die Homo-Ehe eines weiteren Beweises bedurft hat, dass die Union ein rückständiges, gar antiquiertes Weltbild vertritt, dann ist er heute erbracht worden. In der Union findet Frauenförderung nur in Sonntagsreden statt, alle konkreten Schritte werden aber systematisch blockiert. Der deutschen Wirtschaft würde es gut tun, das Potenzial, das Frauen bieten, voll auszuschöpfen. Studien belegen, dass Unternehmen mit einem ausgewogenen Frauenanteil in Führungspositionen bessere ökonomische Leistungen erzielen und in jeder Hinsicht wirtschaftlich erfolgreicher sind. Gemischtgeschlechtliche Teams arbeiten nachweislich innovativer und effizienter als reine Männer-Teams.

Hinzu kommt, dass in Deutschland die Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen noch immer 22 Prozent beträgt, in Bayern sogar 26 Prozent. Damit ist Bayern Tabellenletzter aller Bundesländer! Allein durch guten Willen und schöne Worte hat sich in den letzten 20 Jahren nichts bewegt. Deshalb tritt die SPD ausdrücklich für eine verbindliche Frauenquote ein.“

  • 05.10.2016, 20:00 Uhr
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2015-12-22 Fraktion Kreistag

Seit Mai 2014 bin ich Mitglied im Kreistag des Landkreises München. Auf diesen Seiten können Sie sich über die Arbeit der SPD im Landkreis informieren: